Don Quichotte Der Ritter der durch`s Internet surft

Ist man bei einem Unfall versichert?

Unfälle hat es schon immer gegeben. Im Mittelalter waren die Folgen eines Unfalles oft der Tod. Mittlerweile hat sich die Medizin stark verbessert. Täglich ereignen sich in Österreich über 2.000 Unfälle! Die meisten davon passieren im Haushalt, beim Sport oder im Urlaub. Vor einem Unfall ist niemand sicher und oft kommt es auch zu bleibenden Schäden bzw. Einschränkungen.

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt im Invaliditätsfall keine Unfallrente. Fast jeder Österreicher ist gesetzlich unfallversichert bzw. mitversichert. Dennoch bietet die Versicherung nur Schutz bei Arbeitsunfällen bzw. berufsbedingte Krankheiten. Nach einem Freizeitunfall, denn die gesetzliche Unfallversicherung nicht deckt, fehlt dann oft das Kapital um Umbauten oder die Folgekosten für eine Rehabilitation tragen zu können. Deshalb sollte über eine private Unfallversicherung nachgedacht werden die in einem Schadfall wichtige kosten wie z.B. Unfallkosten oder auch Spitalgeld übernimmt.

Je Nach Deckungsumfang einer privaten Unfallversicherung werden verschiedene Leistungen angeboten. Oft ist nicht nur der Versicherte begünstigt, in einem Todesfall können die Hinterbliebenen eine Kapitalleistung erhalten, das unterstützt diese um zum Beispiel die Begräbniskosten zu bezahlen. Auch Unfallkosten können in der Versicherungsleistung übernommen werden. Gerade wer in den Bergen unterwegs ist um zu Skifahren kann schnell mal einen Notarzthubschrauber benötigen. In Medienberichten liest man oft, wer im Nachhinein die Kosten für einer Hubschrauberbergung übernimmt wenn man nicht privat versichert ist und der Transport medizinisch (im Nachhinein festgestellt) gar nicht notwendig war. Um erst gar nicht in solch eine Situation zu kommen sollte man sich im klaren sein, wie man versichert ist und was in einem Erstfall alles eintreten kann!

Falls es nach einem Unfall, welcher nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung getragen wird, zu einer Invalidität kommt, sollte auch bedenken, dass man in den meisten Fällen dem Beruf nicht mehr nachkommen kann. Der Einkommensverlust kann dadurch enorm und existenzbedrohend sein. Die laufenden Haushaltskosten sollten nicht unterschätzt werden und Einnahmen durch Arbeit bzw. durch eine Unfallsrente sind erforderlich. Auch wenn man bei Autofahrerclubs teilweise versichert ist (zb. Bergungskosten) sollte man sich dennoch im Klaren sein, dass nicht jeder Freizeitunfall versichert ist und somit eine private Unfallversicherung ratsam ist.
Tipp von Don Quichotte: www.private-unfallversicherung.at