Don Quichotte Der Ritter der durch`s Internet surft

Online Spiele für Zwischendurch

In den vergangenen Jahren hat sich in der Computer-Spiele-Branche ein deutlicher Trend abzeichnen können: Vermehrt werden reine Online-Spiele oder Spiele mit Online-Optionen gespielt. Hierbei erfreuen sich sowohl aufwendige MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) als auch schlichte Browsergames wachsender Beliebtheit. Diese Entwicklung ist nicht nur in der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zu beobachten; auch Erwachsene nutzen ihre Freizeit für Online-Spiele.

MMORPGs
„Massively Multiplayer Online Role-Playing Games“ kombinieren bewährte Rollenspiel-Elemente und verbinden diese mit neuartigen Online-Möglichkeiten. Im Zentrum des Geschehens steht in der Regel ein individueller Charakter, der sich durch Aufgaben und Kämpfe weiterentwickelt. Um alle Facetten eines MMORPGs zu entdecken, sind sehr viele Spielstunden nötig. Aus diesem Grund widmen Spieler oftmals Monate oder Jahre einem bestimmten Spiel. Dennoch ist diese Art der Online-Spiele ebenfalls für den kurzfristigen Spielspaß geeignet. Auf der einen Seite lässt sich jederzeit problemlos eine Aufgabe – häufig „Quest“ genannt – abschließen. Im Anschluss wird das Spiel zumeist automatisch gespeichert und folgende Quests werden zu einem anderen Zeitpunkt ausgeführt. Auf der anderen Seite eignet sich der der PvP-Modus ideal, um kurze Zeiträume zu überbrücken. Der Begriff PvP (Player versus Player) steht hierbei für kompetitive Missionen, bei denen mit oder gegen reelle Spieler gespielt wird. Nahezu alle MMORPGs bieten unterschiedliche PvP-Missionen an, die sich durch Spieleranzahl, Zeitaufwand und Missionsziele unterscheiden. Der größte Vorteil eines PvP-Szenarios ist die unvorhersehbare Entwicklung der Mission. Jeder Spieler wählt eine individuelle Taktik und so kann jede Mission einen anderen Ausgang nehmen.

Browsergames
Browsergames unterscheiden sich von MMORPGs in erster Linie durch die Tatsache, dass sie unmittelbar im Internet-Browser gespielt werden. Eine vorherige Installation des Spiels ist nicht notwendig. Dies spart Speicherplatz, Zeitaufwand und oftmals auch Kosten, da ein Großteil der Browsergames gebührenfrei ist. Als Nachteil ist allerdings anzuführen, dass Grafik und Spielumfang in der Regel nicht mit kostenpflichtigen MMORPGs konkurrieren können. Dies ist allerdings auch nicht nötig, denn Browsergames richten sich in erster Linie an Gelegenheitsspieler, die Wert auf kurzfristigen Spielspaß legen. So genügt eine Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse, um das Spiel zu beginnen. Im Gegensatz zu MMORPGs und auch vielen Offline-Spielen stehen bei Browsergames oftmals nicht Action-Elemente im Vordergrund; vielmehr spielen Strategie und Spielgeschick eine wichtige Rolle. Typisch ist etwa der allmähliche Aufbau einer eigenen Stadt oder Basis. Im weiteren Spielverlauf gilt es, Rohstoffe und Einheiten zu verwalten sowie gegen andere Spieler zu bestehen; denn auch in Browsergames sind in der Regel kompetitive Elemente vorhanden. Dies muss nicht zwangsweise bedeuten, dass die Spieler direkt, etwa in Kämpfen, gegeneinander antreten. Der Wettkampf kann sich auch durch Platzierungen in Ranglisten äußern. Dies ist wiederum ein zentraler Aspekt, der Browsergames dermaßen beliebt macht.

Nicht gegeneinander, sondern miteinander
Nicht zuletzt bieten die meisten Online-Spiele neben kompetitiven Möglichkeiten, auch Spielelemente, in denen mit anderen Spielern gehandelt werden kann. Es können Gilden oder Clans gegründet werden, in denen miteinander kommuniziert werden kann. Die Themen sind hierbei nicht nur auf Spiel-Interna beschränkt. Neben den PvP-Modi sind es folglich gerade die sozialen Möglichkeiten, die Online-Spiele auszeichnen und für den Zeitvertreib zwischendurch geeignet machen.
Tipp von Don Quichotte: www.donquichotte.at/tipp/fragespielcom_-_das_quiz_im_internet-0004.html